Sabine & Detlef

Sabine - Seminarleiterin

Mein Name ist Sabine Sponer und lange Zeit war ich rundum zufrieden mit meinem Leben.
Den Tod meines Verlobten 2002 hatte ich erfolgreich verdrängt und so lief alles "nach Plan" - bis zu diesem einen Tag im Herbst 2010, an dem ein einziger Satz alles, an das ich bisher geglaubt hatte, rigoros zum Einsturz brachte.
Bereits seit vielen Jahren versuchte sich meine Seele durch diverse "körperliche Symptome" Gehör zu verschaffen - aber im Lärm meines Alltages verstand ich kein Wort.
Erst durch den folgenschweren Satz:
"Es tut mir leid Ihnen das sagen zu müssen, aber Sie haben Krebs und noch höchstens ein halbes Jahr zu leben."
...wachte ich endlich auf und fand schließlich durch die Bearbeitung meiner Trauer und das Erkennen meines wahren Wesens Lösungen, Mittel und Wege, meinen bisherigen Lebensweg zu verlassen, mutig neue Wege zu gehen und auf allen Ebenen gesund zu werden.
Nur aufgrund dieser "Vorarbeit" konnte ich es überhaupt schaffen, den plötzlichen Tod meines Sohnes im Dezember 2019 zu verkraften.
Ich möchte meine Erfahrungen nun gerne weitergeben und dies erfüllt mich sehr.

Detlef - Seminarassistenz

Mein Name ist Detlef Michael Sponer und  ich lebte mein Leben genau so, wie es viele Menschen tun. 
Mein Leben entsprach sozusagen der "Norm" und ich machte mir keine Gedanken darüber ob dies überhaupt meine Bestimmung war oder ob es mich wirklich glücklich machte.
Doch über die Jahre machte sich eine leise Unzufriedenheit in mir breit, die ich weder benennen noch verändern konnte.
Aus diesem Grund machte ich mich im Jahr 2004 auf die Suche, ohne benennen zu können, nach was genau ich überhaupt suche.
Ich ging meinen Weg langsam, Schritt für Schritt und mit Bedacht und fand so über die Jahre immer mehr in meine Mitte. Ich verstand, dass ich nicht das Leben lebte, welches mich wahrhaftig glücklich machte und ich spürte, dass ich aus meinem Leben ausbrechen musste um meine Bestimmung leben zu können. So warf ich 2015 mein "altes" Leben über Bord und lies mich von nun an von der inneren Stimme meines Herzens und meiner Intuition führen.
Ich bin  während der Seminare der "männliche Part" - der Assistent - der Partner meiner Frau Sabine und freue mich von Herzen, wenn ich, aufgrund meiner Erfahrungen, Herzensimpulse schenken darf.


Meine Geschichte (Sabine)

Im Dezember 2002 starb mein Verlobter völlig unerwartet an plötzlichem Herzversagen.
Er wurde nur 32 Jahre alt.
 
Im Herbst 2004 erhielt ich die Diagnose: "Gebärmutterhalskrebs".
Nach einer Operation war ich "krebsfrei".

Im Herbst 2010 bekam ich die Diagnose:
"Knochenkrebs im Endstadium".
Ich veränderte mein Leben von Grund auf und wurde wieder gesund.

Im Dezember 2019 starb mein Sohn völlig unerwartet an plötzlichem Herzversagen.
Er wurde nur 13 Jahre alt.

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Warum die Kraft der Stille, die Bearbeitung meiner Lebensthemen und das Erkennen meines wahren Wesens mir das Leben gerettet und mich in tiefes Vertrauen gebracht hat !


Wer von Schicksalsschlägen gebeutelt wird, hat es nicht leicht im Leben und wenn ein geliebter Mensch stirbt, dann wollen wir den Verlust meist nicht wahrhaben und glauben, diesen großen Schmerz nicht aushalten zu können.
 
Abschied nehmen heißt aber Ja zu sagen
– Ja zum Leben aber auch Ja zum Tod -
denn nur wenn wir lernen, den Tod in unserem Leben zu akzeptieren und ihn vielleicht sogar als Chance für unsere weitere Entwicklung zu sehen, können wir wieder glücklich werden und womöglich sogar davon profitieren.
 
 
Zwei Todesdiagnosen und zwei Todesfälle völlig aus dem Nichts und ohne jegliche Vorzeichen...

Diese Ereignisse haben mich bis in die tiefsten Tiefen meines Seins erschüttert und traumatisiert.

Traumata, an denen ich jedoch nicht zerbrochen, sondern gewachsen bin und die mir neue Wege offenbarten die ich ansonsten wohl niemals gegangen wäre.

Meilensteine in meinem Leben die größten Schmerz, aber auch größtes Potential mit im Gepäck hatten.
Ähnliche Schicksale - und doch komplett andere Aufarbeitungswege wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten.
 
 Verdrängung funktioniert auf Dauer nicht.

Beim „ersten Mal“ ging ich den Weg, den die meisten Menschen ganz automatisch gehen, wenn Ihnen der Tod oder eine schlimme Krankheit zum ersten Mal „passiert“.
Nach der anfänglichen Schockstarre fing ich sehr schnell an zu verdrängen. Ich glaubte, diesen Schmerz nicht auszuhalten – also drückte ich meine Sorgen, meine Todesangst und meine Trauer mit all ihren Facetten weg so gut ich eben konnte. Ich wollte nicht darüber nachdenken, ich wollte diese Schmerzen nicht spüren, und ich schluckte meine Tränen runter anstatt sie zu weinen. Ich lenkte mich ab. Ich war immer aktiv und auf Achse. Ich arbeitete zu viel, trieb zu viel Sport, feierte zu viel und war immer mit irgendetwas beschäftigt. Der Fernseher lief, der Radio lief, ich traf mich mit anderen Menschen. Hauptsache, es wurde nicht still um ich herum denn Stille bereitete mir größtes Unbehagen. Ich wollte mein Leid nicht fühlen und ich dachte, es würde vielleicht mit der Zeit weniger und irgendwann aufhören, wenn ich es einfach nicht beachtete.
Ich wusste damals nicht, dass Gefühle, vor allem die in der Trauer und während der Todesangst, nicht einfach so verschwinden. Ich wusste nicht, wie (überlebens-) wichtig es ist, Gefühle zu leben. Ich hatte keine Ahnung davon, das Gefühle eine Daseinsberechtigung haben. Auch die negativen!

 Ich lebte meine anstrengende und energieraubende Verdrängungstaktik viele Jahre lang. So lange, bis ich die zweite Krebsdiagnose bekam die mich dann endlich, in einem schwierigen Prozess, zum Umdenken brachten.

 Ich begriff langsam, dass ich meine Gefühle überhaupt nicht ernst genommen und völlig unterschätzt hatte - vor allem diejenigen, die mir in der Trauer so völlig „unpassend“ vorkamen. Dazu gehörte z.B. die Wut auf meinen Verlobten, weil er mich hier hat sitzen lassen. Für diese Gefühle schämte ich mich und so gab ich vielen meiner unliebsamen Gefühle überhaupt keinen Raum.
Ich versuchte, sie zu ignorieren – aber dadurch zog sich mein erster Trauerprozess in die Länge wie zäher Kaugummi.
 
Gefühle verschwinden nicht einfach so.
 
Es kostete mich unendlich viel Energie, meine Trauer nach all den Jahren endlich zu leben, sie ernst zu nehmen und all meine Themen aufzuarbeiten.
Sie war in den Jahren der Verdrängung nicht weniger geworden, im Gegenteil. Die klaffende Wunde hatte sich, bildhaft gesehen, zwar mit der Zeit verschlossen, aber sie war nicht verheilt, sondern eiterte im Inneren immer weiter. Als ich nun, nach all den Jahren, versuchte, vorsichtig den Schorf abzukratzen, platze die Wunde, endlich vom inneren Druck befreit, wieder auf und ich kam gar nicht mehr drum herum, sie Stück für Stück zu reinigen damit sie im Anschluss, wirklich komplett ausheilen konnte.

Es war ein unglaublich schmerzhafter Weg den ich nach so langer Zeit nun komplett alleine gehen musste, weil mein Umfeld überhaupt nicht wusste, was mit mir auf einmal los war. Ich war genesen und mein Verlobter war doch nun schon so lange tot, ich müsste doch mittlerweile längst „darüber hinweg“ sein.

Ich ging durch meine persönliche Hölle, aber ich schaffte es Schritt für Schritt, all meine Täler zu durchschreiten und ich lernte und begriff in dieser Zeit, dass die Verdrängung wie eine tickende Zeitbombe wirkt und somit die ungesündeste Art der „Trauer- und Krisenbewältigung“ überhaupt ist. Leider ist sie aber auch nach wie vor die meist verbreitete Art.
Dies beweisen z.B. Sätze wie:
„du brauchst Ablenkung“ – „ich stürze mich in Arbeit“ – „ich kann nur nach zwei Gläsern Rotwein einschlafen“ – „gönn dir was Schönes dann geht es dir gleich besser“…
In meinen Augen ist dies eine absolute Katastrophe für die gesamte Bevölkerung und eine Erklärung, für all die inneren Krankheiten bei denen „etwas wuchert“ oder „wächst“ was dann großes Leid verursachen kann.
Ich finde es unendlich traurig das uns diese so wichtigen Dinge nicht schon in der Schule beigebracht werden. Sie wären so viel wichtiger als so manches, unsinniges Schulfach...
 
 Nach meinen schmerzvollen Erfahrungen mit dem Thema Krankheit und Tod war mir klar, sollte ich noch einmal in so eine schwierige Lage kommen, musste ich mich von Anfang an intensiv mit meiner Trauer auseinandersetzen. Ich spürte, dass ich diesen Weg, den ich gegangen war, kein zweites Mal unbeschadet überstehen würde und ich wusste, ich musste meine Gefühle beim nächsten Mal von Anfang an ernst nehmen.
Ich war beruhigt, denn nach all der jahrelangen Arbeit mit mir selbst, kannte ich nun den einzigen Weg aus diesem Dilemma.
 
Und diese Krisenkompetenz half mir dann tatsächlich enorm.

Denn als mein Sohn starb wusste ich vom ersten Moment an: Ich würde es überleben.
 
Unser aller Problem ist, unsere Angst vor dem großen Unbekannten – dem Tod 

Es war nicht so, dass dieser neue Verlust deshalb weniger weh tat. 
Der reißende, bohrende, pochende Grundschmerz war genau derselbe und weil es sich dieses Mal um mein Kind handelte, war der Schmerz sogar noch um einiges intensiver.
Aber ich konnte beim zweiten Mal, aufgrund meiner Erfahrungen, viel besser mit ihm umgehen und ich hatte gelernt, das es nur einen einzigen Weg aus dem tiefen Tal der Trauertränen gab.

Es ist ausschließlich die Akzeptanz, für mich nur mit Hilfe der Dankbarkeit, die uns aus dem Tal der großen Trauer befreien kann. 
Alles andere ist der pure Wahnsinn.
 
Aber wie sollte ich akzeptieren, dass mein einziger, völlig gesunder Junge gestorben war? 
Einfach so. 
Wie sollte ich akzeptieren, dass sein Herz ohne Vorwarnung aufhörte zu schlagen, der Impulsgeber seines Herzens seine Arbeit eingestellt hatte? 
Einfach so. 
Wie sollte ich akzeptieren, dass weder ich, noch sein Vater bei ihm war als es passierte? 
Einfach so. 

 Und trotz dieser Zweifel wusste ich, ich MUSSTE es akzeptieren. 

 
Schreiben als Therapie
 
Aus einem inneren Drang heraus fing ich an, mich öffentlich mitzuteilen. Ich hielt die Grabrede für mein Kind in unserer übervollen Stadtpfarrkirche und ich fing an zu schreiben. Aber nicht für mich alleine, ich hatte das große Bedürfnis, meine Gedanken mit anderen Menschen zu teilen. Trotzdem hatte ich große Zweifel. Warum tat ich das? Woher kam dieses Bedürfnis? Ist Trauer nicht etwas ganz Individuelles und Persönliches? Etwas intimes und Eigenes?
Etwas, worüber „man“ nicht spricht?
 
 Es stimmt, jeder trauert auf seine eigene Art und Weise - meist intim und zurückgezogen denn wer in unserer Verdrängungsgesellschaft spricht schon gern über dieses große, unangenehme und angsteinflößende Thema? Wer traut sich denn schon ran an das große Tabu „Tod“ - obwohl es uns doch im Grunde früher oder später alle betrifft?
 Nur sehr wenige Menschen wollen sich wirklich damit befassen.
 
Ich tue es...
Weil ich kein zweites Mal toxische Wege gehen möchte, die mich krank machen können.
 
Als mein Sohn starb, begann ich, über den Tod und über meine Gefühle zu schreiben und ich spürte schnell, wie unglaublich heilend dieses Schreiben für mich war.
 Während des Schreibens kommen oftmals die Einsichten in mir hoch. Ich erlange das Verständnis für die Zusammenhänge und komme somit immer mehr in die Heilung.
 
Ich stellte meine Texte auf Facebook (Sabine Sponer AuszeitSeminare) online - öffentlich und für jeden lesbar.
 
Im Grunde stellte ich damit meine unendliche Trauer quasi zur Schau - was mir zu Beginn viele unverständliche Blicke, Kopfschütteln und zum Teil auch bösartige und abwertende Kommentare einbrachte.
 
Trotzdem machte ich unbeirrt weiter.
Tag für Tag.
 Warum ich das tat, wusste ich zu Beginn nicht wirklich, ich tat es aus purer Intuition. Diese Worte wollten einfach an die Öffentlichkeit. Ich konnte irgendwie gar nicht anders und die Kommentare der Menschen, die mein Handeln in keiner Weise nachvollziehen konnten, taten mir zwar oft sehr weh, konnten mich aber dennoch nicht davon abhalten weiter zu machen.
Und ich wusste auch sehr bald, warum ich einfach weiterschreiben musste denn bereits nach kürzester Zeit wurden meine Texte von bis zu
30 000 Menschen pro Artikel gelesen und ich spürte, auch anhand der vielen privaten Nachrichten die mich erreichten, das ich mit meinen Worten die Herzen der Menschen erreichte.
Ich konnte Trost spenden, ich konnte Zuversicht schicken, ich konnte helfen - und das nur, weil ich meine Trauer öffentlich lebte und ihnen Ausdruck verlieh.

Ich wurde zum Herzensimpulsgeber!

Durch meine Entscheidung, meine Trauer öffentlich zu leben und dieses Tabu zu brechen, blieben mir die ungesunden Formen der Trauer quasi (glücklicherweise) verwehrt und mein Trauerprozess ist dadurch ein komplett anderer als „üblich“.
Wer fast jeden Tag über seine Gefühle im Prozess der Trauer oder der Angst schreibt, der kann sie unmöglich verdrängen.
Ich tue dies, wenn man es so betrachtet, also auch aus einer Art Selbstschutz heraus.

Ich trauere öffentlich, vom ersten Tag an, und bereits nach nur wenigen Wochen fühlte ich dadurch eine fast schon glückselige Dankbarkeit in mir, wenn ich intensiv an mein verstorbenes Kind dachte.
Bei meinem Verlobten dauerte, durch meine ungesunde Verdrängungstaktik, dieser Prozess viele schmerzvolle Jahre.

Damit möchte ich nicht behaupten, dass jeder Mensch öffentlich trauern sollte, dies ist einfach nur mein Weg, den ich für mich entdeckt habe.

Ich möchte damit nur ausdrücken, dass niemand die Notwendigkeit, Trauer oder Angst, mit jeder Faser seines Seins zu (er)leben, unterschätzen sollte.

Mir persönlich tut es einfach gut, meine Gefühle durch geschriebene Worte auszudrücken. Dadurch werden sie für mich sichtbar und regelrecht greifbar - und während des Schreibens komme ich automatisch ins Verstehen...
Und in dem Moment, in dem ich verstehe, warum etwas so passiert wie es passiert, wenn ich das „Große Ganze“ dahinter quasi durchschaue, geschieht Heilung.

Ein anderer Mensch braucht aber vielleicht einen komplett anderen Weg. Jeder Mensch ist anders, und genauso ist jeder Verarbeitungs- und Trauerprozess anders.

Was mir damals, beim ersten Mal geholfen hätte, wäre eine Art Seminar gewesen in denen ich verschiedene dieser Wege hätte kennenlernen können. Leider wird in diesem Bereich sehr wenig angeboten. Aus diesem Grund gehört es nun zu meinen neuen Aufgaben in meinem neuen Leben dazu, solche Möglichkeiten für andere Menschen zu schaffen.
Ich habe meine Bestimmung gefunden und biete Seminare an, wie ich sie mir selbst damals gewünscht hätte.
Ich zeige den Menschen, die sich verirrt haben, verschiedene Wege auf. Ich nehme sie ein Stück weit an die Hand – als begleitende Hilfestellung - damit sie ihren eigenen Weg finden können.

Diese Arbeit als intuitive Trauerbegleiterin erfüllt mich mit tiefem Frieden und ich hätte sie nie entdeckt, hätte ich nicht all diese Schicksalsschläge erlebt.   

Dankbarkeit ist wie der Motor für ein glückliches Leben
 
Neben den schonungslos ehrlichen Texten über meine innerste Gefühlswelt, führe ich seit Jahren ein Dankbarkeitstagebuch - ebenfalls öffentlich auf Facebook.
Hier mache ich mir jeden Abend bewusst, für was ich an jedem einzelnen Tag dankbar bin und schreibe einen kleinen Text dazu den ich dann zusammen mit meinem persönlichen „Bild des Tages“ online stelle.
 Manchmal sind es große Dinge, manchmal aber auch nur ganz kleine.
 Diese Dankbarkeit wirkt wie ein Motor, wie ein Magnet, sie treibt mich an und zeigt mir jeden Tag aufs Neue, wie schön das Leben, trotz all der Verluste und Themen sein kann.

 Ich trauere mittlerweile komplett anders - und in meinen Augen wesentlich „gesünder“ als die meisten Menschen es tun.

 In der Verarbeitung meiner Themen und in der Trauer bin ich wie ein kleines Kind.
Es heißt ja, dass Trauer für uns Erwachsene wie ein tiefer, bedrohlicher und dunkler Fluss ist, durch den wir hindurch schwimmen müssen, um dann vielleicht irgendwann erschöpft ans andere Ufer zu gelangen.
Kinder dagegen seien in der Trauer sogenannte "Pfützenspringer". Sie patschen hin und wieder richtig böse rein und werden zwischendurch auch mal so richtig unangenehm nass, dann weinen sie und schreien ihre Gefühle aus sich heraus, aber dann scheint für sie auch ganz schnell wieder die Sonne und sie sind ausgelassen und fröhlich.
 
 Trauer muss nicht immer nur negativ sein.
 
Wem es nicht mehr wichtig ist was andere von ihm denken, der kann ganz genau so leben. Der kann seine Trauer so nehmen wie sie ist. 
Durch mein öffentliches Leben ist mir dieser Sprung gelungen und hat mich dadurch von vielen auferlegten Zwängen und fremden Glaubenssätzen befreit. 

Als Kraftort habe ich die Natur für mich entdeckt und statt wie früher vor dem PC oder dem Fernseher zu sitzen, verbringe ich heute unglaublich viele Stunden mit meinem Hund in der Natur. 
Ich habe eine neue Berufung entdeckt und ich habe grenzenloses Vertrauen ins mein Leben bekommen. 
Die Trauer hat mich stark und frei gemacht. 
Wir leben hier auf der Erde in der Dualität. Es gibt nichts Schlechtes – ohne etwas Gutes. Man muss nur lernen, es auch zu sehen. 
 
Ich wünsche allen trauernden und themenbeladenen Menschen einen gesunden Umgang mit diesem Thema und ich wünsche mir von Herzen, das die Trauer endlich aufhört „TABU“ zu sein. 

In Liebe 
Sabine Sponer (mit Tom & Felix im Herzen)  

Liebe Mama,

du bist die BESTE Mutter und ich will dass du weißt: Ich liebe dich.
Du bist und bleibst für mich da denn unsere Verbindung bleibt für immer bestehen.


Ich danke dir, dass ich dein Sohn sein darf, und danke dir für die schönen Jahre.

Aus einem Brief von Felix Ehling am 01.12.19  
1 Tag vor seinem Tod